Bera'U
| Kategorie | Details |
|---|---|
| Name | Bera'U |
| Typ | Dorf in den Bergen mit großem Steinbruch |
| Geografische Lage | In einer Gebirgsregion der Lande |
| Zugehörigkeit/Status | unabhängig |
| Wichtige Merkmale | Riesiger Steinbruch, einst friedlich und florierend, später Ort schwerer Übergriffe durch Steinholer unter Zennah. |
| Relevante Vorkommnisse | Erwachen von Avontras’ Kräften |
| Erstes Erwähnen (Episode) | Episode 9 |
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Bera'U ist ein Dorf in den Landen, das in einer Gebirgsregion liegt und von einem riesigen Steinbruch dominiert wird. Es diente als zentraler Ort für die Gewinnung von Baumaterial und war das regelmäßige Ziel der Steinholer aus Nassul. Das Dorf erlangte traurige Berühmtheit durch die Ereignisse, die sich während der Aufenthalte der Steinholer unter der Führung Zennahs zutrugen.
Frühere Blütezeit
Einst war Bera'U eine blühende Oase des Friedens. Das Dorf florierte dank seines Steinbruchs, und Gäste aus verschiedenen Regionen mieteten sich dort ein. Es gab regelmäßig Feste, und man traf die unterschiedlichsten Leute, was Bera'U zu einem großartigen und lebendigen Ort machte.[1]
Es gab auch einige Marktstände und Raga kaufte am liebsten Tee am Teestand.[2]
Wandel unter Zennahs Führung
Dieser friedliche Zustand änderte sich drastisch, als Zennah die Führung der Steinholer übernahm. Die Steinholer, eine kampferprobte Truppe, die in Nassul Heldenstatus genoss, entwickelten sich unter Zennahs Einfluss zu einer Bande von Verbrechern. Ihre Aufenthalte in Bera'U waren fortan von Gewalt, Plünderungen und Vergewaltigungen geprägt. Dalag und Tarz waren maßgeblich daran beteiligt, die Frauen des Dorfes in ihren Häusern einzusperren. Raga, der Ausbilder der Steinholer, duldete diese Gräueltaten stillschweigend und unternahm keine Schritte, um sie zu stoppen, was Avontras zutiefst enttäuschte.
Die Bewohner von Bera'U wurden von den Steinholern dazu gezwungen, diese Zustände hinzunehmen und sich an der Arbeit im Steinbruch zu beteiligen, während die Steinholer ihren Willen durchsetzten. Josephine wollte die Steinholer in der Vergangenheit bereits aus Bera'U verbannen, jedoch ließ Zennah dies nicht zu. [2]
Schlüsselereignisse und Avontras' Rolle
Avontras, der als neuer Steinholer mit der Gruppe nach Bera'U kam, erlebte die Brutalität der Steinholer aus erster Hand.
- Der Mord an einem Kind: In einem Banditenlager in der Nähe von Bera'U wurde Avontras Zeuge, wie Zennah einen jungen Banditen kaltblütig ermordete und Dalag dies als notwendige "Gefahrenbeseitigung" rechtfertigte. [3]
- Die "Vorzüge" von Bera'U: Dalag deutete Avontras an, dass für einige Steinholer die "Vorzüge" von Bera'U nicht der Dienst an Nassul, sondern die Annehmlichkeiten des Dorfes selbst waren, was auf die missbräuchlichen Praktiken hindeutete. [4]
- Brandstiftung und Bedrohung: Avontras weigerte sich, an den Verbrechen teilzunehmen, woraufhin Zennah, unterstützt von Dalag, ihn dazu zwingen wollte, eine der gefangenen Frauen zu "nehmen". Als Avontras sich weigerte, brannte Zennah die Hütte mit der Frau darin nieder.
- Entdeckung der Verschwörung: Avontras belauschte Zennah und Tarz, die über ihn sprachen und planten, Chet als Druckmittel gegen ihn einzusetzen, sollte er sich weiterhin weigern. Ihm wurde klar, dass Raga nur aus Angst um seine Frau Ralla schwieg.
- Erwachen der Kräfte: In den Steinbrüchen von Bera'U, während eines Kampfes gegen die Wurzelwüter – Kreaturen, die von den naturverbundenen Retu abstammen und sich unter dem Druck der Verfolgung in Waffen verwandelten – erwachte in Avontras eine ungeahnte Kraft. Diese Kraft ermöglichte es ihm, die Kreaturen förmlich zu zerreißen. Er empfand eine Energie, ähnlich der im Lichtenwald, die ihm half, sich zu konzentrieren.
- Der Fall Zennahs: In einem entscheidenden Kampf im Steinbruch tötete Avontras Zennah und verletzte Tarz schwer. Dies geschah nicht aus Absicht, sondern weil Avontras seine überwältigende Wut und seine plötzlich entfesselten Kräfte nicht mehr kontrollieren konnte. Ein "Mann in Schwarz" half Avontras dabei.
Nachwirkungen und Flucht
Nach Zennahs Tod verbannte Josephine die Steinholer aus dem Dorf.
Die verbliebenen Steinholer waren fassungslos und verunsichert. Dalag nannte Avontras eine „schlafende Bestie“ und schlug vor, ihn zurückzulassen oder gar zu töten, aus Furcht vor seiner unkontrollierbaren Macht. Elzer unterstützte die Idee, Avontras zu töten, da er "keine Familie" habe und "niemand ihn vermissen wird". Raga jedoch verteidigte Avontras und überzeugte die Gruppe, ihn und den verletzten Tarz mitzunehmen, da die Bewohner Bera'Us sie sonst für die Taten der Steinholer bestrafen würden.
Josephine warnte Raga jedoch, dass die Männer von Bera'U ihre Schwäche (bewusstloser Avontras) ausnutzen würden. Daraufhin entschieden sich die Steinholer zur Flucht und ließen den mit Steinen beladenen Wagen zurück, um schneller vor den Pfeilen der verfolgenden Dorfbewohner zu entkommen.
Geschichte
Bera’U war ursprünglich der Name eines der mindestens sechs bekannten Stämme des Retu-Volkes. Obwohl viele Siedlungen umbenannt wurden, um die Existenz der Retu zu vertuschen, hat sich der Name des heutigen Dorfes Bera’U im Gebirge im Südosten der Landen seit der Vertreibung der Retu nicht geändert.[5]