Episode 13

Aus Odem der Götter Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
← Episode 12 Episodenliste Episode 14 →
Episodenübersicht
Kategorie Details
Episodennummer 13
Titel Willkommen in Laufbrücken
Hauptperspektive Sarion
Charaktere Sarion
Ajana
Orte Laufbrücken
Inhalt/Schlüsselergebnisse Sarion und Ajana kommen in Laufbrücken an, einer Stadt ohne Reichsgarnison und voller Spannungen bezüglich ihrer Zugehörigkeit. Ein Stadtwachen-Kommandant begegnet ihnen feindselig und nennt sie „Terroristen“, was Ajana tief verletzt. Im Gasthaus zum Nebelfluss treffen sie auf verschiedene Gäste, darunter den verdächtigen „dicklichen Mann“. Ajana organisiert Schutz und Unterkunft, doch Sarion schlägt vor, die roten Umhänge abzulegen und stattdessen rote Broschen verdeckt zu tragen, um weniger aufzufallen. Ajana und Sarion vertiefen ihre Beziehung durch Gespräche über Sarions Vater Norwen und vergangene Einsätze. In der Nacht wird Ajana offenbar angegriffen, ihr Zimmer weist Kampfspuren auf, und sie ist verschwunden. Sarion ist verzweifelt.
Anmerkungen
Dauer 15:11
Veröffentlichung Spotify 27.10.2024
Veröffentlichung YouTube 11.05.2025
Link zur Episode

Spotify
YouTube

Diese Episode beginnt mit der Ankunft von Sarion und Ajana am staubigen Holzbahnhof von Laufbrücken, einer Stadt, die offiziell nicht zum Reich gehört und somit keine militärische Garnison als sichere Unterkunft bietet. Ajana, die über mehr Erfahrung verfügt, schlägt das "Gasthaus zum Nebelfluss" vor, wo sie in der Vergangenheit positive Erfahrungen mit Verpflegung und Gesellschaft gemacht hat. Sie versichert Sarion, dass ihre Anwesenheit für Sicherheit sorgt.

Beim Betreten der Stadt bemerken sie rote Banner und Plakate, die unterschiedliche Meinungen zur Zugehörigkeit Laufbrückens zum Reich zeigen. Sie finden eine durch Feuer verwüstete Straße vor, mit verbrannten Häusern und Bäumen, und uniformierte Stadtwachen, die nach etwas suchen. Ein überforderter Kommandant der Stadtwache beschimpft Sarion und Ajana aggressiv, als er ihre roten Umhänge sieht, und bezeichnet sie als "Terroristen". Sarion hält Ajana zurück, um eine Eskalation zu vermeiden, da die Abneigung des Kommandanten gegenüber dem Reich deutlich spürbar ist.

Ajana ist zutiefst wütend und traurig über die respektlosen Worte des Kommandanten, da die roten Umhänge für sie mehr als nur Stoff sind. Sie repräsentieren die Werte des Reiches: Stärke, Sicherheit und Zusammenhalt, und symbolisieren die Einheit durch die "Macht des roten Schimmers", der Führung und ein Zuhause bietet. Sarion versucht, sie zu beruhigen, indem er die Begegnung als eine mögliche "Prüfung ihres Glaubens" durch den roten Schimmer interpretiert. Ajana nimmt dies an und glaubt, die Prüfung bestanden zu haben.

Im Gasthaus zum Nebelfluss angekommen, ist Sarion vom Geruch nach Kartoffelsuppe und Bier angetan. Das Gasthaus ist belebt mit Gästen unterschiedlicher Herkunft, von Kaufleuten bis Söldnern, wobei einige rote Broschen tragen, die Sarion als Unterstützung für das Reich deutet. Sarion bemerkt den "dicklichen alten Mann aus dem Zug", der sie bereits zuvor verdächtig belauscht hatte. Obwohl Sarion nervös wird, hat Ajana bereits zwei separate Schlafzimmer und Abendessen arrangiert, und Sarion verlässt sich auf Ajanas Schutz.

Beim Abendessen bestätigt Ajana, den verdächtigen Mann ebenfalls bemerkt zu haben. Sarion lenkt das Gespräch auf ihre Mission und schlägt vor, ihre roten Gewänder abzulegen und anonym zu reisen, da es auf der anderen Flussseite für "rote Umhänge" zu gefährlich sei. Ajana missfällt diese Idee sehr, doch Sarion betont die Wichtigkeit der Mission für die Verbreitung des roten Schimmers. Sarion findet einen Kompromiss: Sie nehmen rote Broschen vom Wirt mit und tragen sie verdeckt unter ihrer Kleidung, um den roten Schimmer weiterhin bei sich zu haben, ohne unerwünschte Aufmerksamkeit zu erregen. Ajana stimmt erleichtert zu und lobt Sarions umsichtige Art, die sie an seinen Vater erinnert.

Sarion fragt Ajana nach einer früheren Mission, die sie mit seinem Vater Norwen unternommen hat. Ajana kann aus Geheimhaltungsgründen keine Details nennen, beschreibt Norwen aber als einen großartigen Anführer, der sich um seine Untergebenen kümmerte und die Interessen des Reiches über seine eigenen stellte. Sarion, der seinen Vater nur als Privatperson kannte, äußert seine Hoffnung, dass dieser noch lebt, und bricht in Tränen aus, da er ihm nie seine Dankbarkeit zeigen konnte. Ajana tröstet ihn und verrät, dass ihre Mission sie in die "Einöde von Sheregona" im hohen Norden führte und die Rückkehr schwierig war. Sie zeigt Sarion eine große, ausgefranste Narbe auf ihrem Bauch und betont, dass sie seinem Vater ihr Leben verdankt.

Später erfahren sie vom Wirt, dass die roten Broschen kostenlos sind und zur Verbreitung des roten Schimmers dienen. Sarion und Ajana erhalten jeweils eine Brosche. Als sie sich zu ihren Zimmern begeben, fühlt sich Sarion erneut vom dicken Mann beobachtet. Ajana schlägt daraufhin vor, die Zimmer zu tauschen, damit sie Sarion im Falle eines Angriffs mit ihrer Klinge schützen kann.

In der Nacht wird Sarion durch ein lautes Poltern und klirrendes Glas aus dem Schlaf gerissen. Er stürmt zu Ajanas Zimmer, findet es leer vor und entdeckt Spuren eines Kampfes: Blut auf den Laken und dem Boden, rote Stofffetzen und ein zerbrochenes, weit geöffnetes Fenster. Sarion ist entsetzt und bricht auf den Knien zusammen, ihren Namen murmelnd.