Episode 22

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Episodenübersicht
Kategorie Details
Episodennummer 22
Titel Avontras in Ketten
Hauptperspektive Avontras
Charaktere Avontras
Raga
Tarz
Dalag
Falker
Ralla
Orte Nassul
Inhalt/Schlüsselergebnisse Avontras erwacht gefangen und erfährt von Raga die grausamen Details seines Kampfes gegen Zennah und Tarz. Er erkennt, dass er enorme Kräfte besitzt, aber auch die Kontrolle verlor. Raga versucht, einen Plan zu schmieden, um Avontras vor dem Tribunal zu retten und die Verbrechen der Steinholer aufzudecken. Doch Tarz durchkreuzt diesen Plan, bedroht Raga mit Gewalt gegen seine Frau Ralla und verhindert so die Wahrheit. Raga schweigt aus Angst, während Avontras neue Hoffnung schöpft, durch den azurblauen Kristall und die Möglichkeit, Nassul zu verändern.
Anmerkungen Der „Mann in Schwarz“ bleibt mysteriös – war er real oder eine Vision?
Dauer 17:58
Veröffentlichung Spotify 02.02.2025
Veröffentlichung YouTube 01.06.2025
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Diese Episode beginnt mit Avontras’s Erwachen in einer vergitterten Zelle, wo ihn Sonnenstrahlen blenden. Raga tritt ein, den Avontras lange nicht gesehen hat, was ihn erfreut. Raga teilt ihm mit, dass sich die Leute erzählen, er habe Zennah getötet und Tarz schwer verletzt. Avontras ist schockiert; er wusste um die Mordstrafe, doch es war nicht seine Absicht, Zennah zu töten, er hatte lediglich die Kontrolle verloren.

Raga bittet Avontras um seine Perspektive. Avontras beschreibt, wie ihn Zennah gegen eine Felswand drückte, als plötzlich ein „Mann in Schwarz“ auftauchte und ihm half, sich zu befreien; danach sei er wie in einem Traum gewesen, sein Zorn habe gehandelt. Raga ist verwirrt und erklärt, dass kein Mann in Schwarz da war, nur Avontras und Zennah. Avontras erkennt, dass er sich den Mann eingebildet haben muss, vielleicht durch den Schlag gegen seinen Kopf, obwohl er dem Mann aus seinen Träumen danken wollte, da er das Gefühl hatte, er sei gekommen, um ihn zu beschützen.

Raga enthüllt dann die schockierende Wahrheit über Avontras’s Handlungen: Avontras habe Zennah nicht nur weggeschubst, sondern ihn 8 Meter weit gegen eine Felswand geschleudert, sei blitzschnell zu ihm gesprungen, habe ihn am Kragen gepackt und seinen Schädel nach wenigen Schlägen gebrochen. Zudem habe Avontras Tarz ebenfalls 8 Meter weit gegen die andere Felswand geschleudert, so heftig, dass dieser darin stecken blieb und sein Rückgrat zertrümmert wurde. In Avontras regt sich Stolz auf seine unglaubliche Kraft, und er fragt sich, woher diese kam.

Raga vermutet, es seien Avontras’s eigene Kräfte, möglicherweise verbunden mit dem Mann in Schwarz, von dem Avontras aber seit Wochen nicht mehr geträumt hat. Avontras war bewusstlos und erwachte orientierungslos in einer Zelle in Nassul; seine Unschuldserklärungen wurden mit Gelächter abgetan. Angesichts des bevorstehenden Tribunals, bei dem ihm die übliche Verbannung droht, ist Avontras verunsichert. Besonders beängstigend ist die Anwesenheit des schwer verletzten Tarz als vorübergehender Anführer der Steinholer im Tribunal, da dieser sein schlimmster Gegner sein wird.

Raga beruhigt Avontras und enthüllt seinen Plan: Er will als Zeuge auftreten und die Vergehen der Steinholer offenlegen, um sie wieder auf Kurs zu bringen und zu beweisen, dass Avontras in Notwehr handelte. Raga ist bereit, seine eigenen Verbrechen, einschliesslich der Vergewaltigung Josephines, und die Untaten der Steinholer zu beichten, um „reinen Tisch“ zu machen. Er hofft, dass dadurch neue, ehrenhafte Steinholer ernannt werden und Avontras vielleicht deren neuer Anführer wird. Raga weist Avontras an, beim Tribunal schuldig zu gestehen, um den Plan zu unterstützen. Bevor Raga geht, gibt er Avontras den azurblauen Kristall zurück, der Avontras ein Gefühl der Zugehörigkeit und Freude vermittelt.

Am nächsten Morgen hat Raga die Steinholer durch eine Lüge von seinem Plan überzeugt. Er bereitet sich darauf vor, seiner Frau Ralla die Wahrheit zu erzählen. Doch auf dem Weg zu seiner Hütte begegnen ihm Dalag, Falker und Tarz im Rollstuhl. Raga spürt, dass sein „sensibles Kartenhaus aus Lügen“ einstürzt. Tarz fordert ihn auf, sich vom Tribunal fernzuhalten und die Geheimnisse nicht preiszugeben. Er erklärt, dass es keine Steinholer mehr geben wird, da sie den Steinbruch nicht mehr aufsuchen können und es ihnen nie wirklich um die Mauer ging. Ragas Plan, die Steinholer wieder auf Kurs zu bringen, ist gescheitert; sie sind nur noch eine Verbrecherbande, die nicht auffliegen will. Raga beschließt dennoch, dem Dorfältesten die Wahrheit zu erzählen.

Daraufhin enthüllt Tarz ihr „Druckmittel“: Ralla, die gerade zu Hause für drei weitere Steinholer Frühstück zubereitet. Raga eilt nach Hause und findet die Steinholer dort vor, während Ralla, unwissend über die Gefahr, ihn wegen unangekündigter Gäste rügt. Raga erkennt die Bedrohung und die feindseligen Blicke; ihm wird klar, dass er mitspielen muss, um Ralla zu schützen. Ralla missversteht die Situation und glaubt, die Steinholer seien nur gekommen, um sie abzulenken, während Raga ihr Blumen pflückte. Eine Träne läuft Raga über die Wange, und er murmelt: „Es tut mir leid, Avontras“.