Episode 58
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| Kategorie | Details |
|---|---|
| Episodennummer | 60 |
| Titel | Nachforschungen |
| Hauptperspektive | Avontras |
| Charaktere | Avontras Chet Gangahn Terrin Fiora Balsadur Wolf |
| Orte | Holzwallen |
| Inhalt/Schlüsselergebnisse | Avontras und Balsadur untersuchen den Leichenberg und entdecken, dass alle Toten alte, entwaffnete und offenbar hingerichtete Personen sind – echte Dorfbewohner. Gleichzeitig finden Fiora und Chet im Osten militärische Spuren und befreien einen Gefangenen, der enthüllt, dass die vermeintlichen Dorfbewohner in Wahrheit die Banditen sind, die das Dorf übernommen haben. Zurück beim Leichenberg geraten Avontras und Balsadur in einen Hinterhalt. Avontras setzt sein Training meisterhaft ein und kämpft präzise und schnell gegen die Angreifer, bis Fiora und Chet rechtzeitig eintreffen. Die Gruppe vereint sich erneut – doch ein lauter Knall und grüner Rauch kündigen ein neues Ereignis an. |
| Anmerkungen | |
| Dauer | 18:42 |
| Veröffentlichung Spotify | 07.12.2025 |
| Veröffentlichung YouTube | 07.12.2025 |
| Link zur Episode |
⚠️ Triggerwarnung
In dieser Episode werden explizite Gewaltereignisse geschildert. Diese Inhalte können für manche Hörerinnen und Hörer verstörend oder retraumatisierend wirken. Bitte sei achtsam, bevor du weiterliest oder -hörst, und nimm Rücksicht auf dein eigenes Wohlbefinden. Wenn du von diesen Themen betroffen bist oder dich unwohl fühlst, ziehe es in Erwägung, diese Passagen zu überspringen.
Diese Episode beginnt mit einer nervenaufreibenden Untersuchung, bei der sich Avontras und Balsadur einem Berg von mindestens 50 toten Körpern in Holzwallen nähern. Der Geruch der Verwesung ist so stark, dass Avontras fast sein Frühstück verliert, bis Balsadur ihm ein Pfefferminz-Salbei-Tuch reicht, das seinen Magen beruhigt. Die beiden sind vom Dorfältesten beauftragt worden, den Banditen auf die Spur zu kommen und müssen sich daher die Leichen genau ansehen, die von den tüchtigen Dorfbewohnern gesammelt werden. Ein Dorfbewohner erklärt, dass es sich ausschließlich um Banditen handelt; die eigenen Gefallenen seien bereits begraben worden.
Während Balsadur die Toten kalkulierend mustert, macht Avontras eine beunruhigende Entdeckung: Alle Toten sind älter, niemand scheint unter 50 zu sein. Balsadur verstärkt dieses Bild, indem er feststellt, es sehe so aus, als wären sie den Wölfen zum Fraß vorgeworfen worden. Bei genauerer Untersuchung stellt der Heiler fest, dass die häufigste Todesursache nicht der Kampf war, sondern offene Hälse, was darauf hindeutet, dass viele hingerichtet wurden. Obwohl etwas am Gesamtbild nicht zusammenpasst, können die beiden zunächst nicht festmachen, was fehlt.
Auf dem Weg zu der Stelle, wo die meisten angeblich im Osten des Dorfes fielen, kommt Avontras der entscheidende Gedanke: Den Toten fehlte jegliche Ausrüstung und Waffen; sie trugen nur Alltagsgewänder. Triumphierend erklärt Avontras Balsadur, dass das Rätsel gelöst sei.
Parallel dazu untersuchen Fiora und Chet im Osten von Holzwallen frische und geordnete Spuren, die auf eine marschierende Armee hindeuten. Sie stellen fest, dass der Angriff auf das Tor wohl nur zur Ablenkung diente, da die Angreifer unbemerkt mit fünf Belagerungsleitern über die Mauern in den östlichen Wald gelangten. Die Spuren führen die beiden zu einer abgelegenen Hütte innerhalb der Palisade, die Chet zunächst für die Waffenkammer des Dorfes hält.
Dort hören sie Hilferufe und eine Stimme, die sich als Wolf vorstellt, erklärt, dass die Banditen das Dorf eingenommen und sie eingesperrt hätten. Chet wird schlagartig klar, dass die Dorfbewohner, mit denen sie gesprochen haben, die wahren Banditen sind. Er versucht erfolglos, die mit Eisenketten verschlossene Tür mit seiner Axt aufzubrechen; die Axt prallt ab. Chet und Fiora eilen zurück in den Norden, um Hilfe zu holen.
Zurück bei Avontras und Balsadur, die nun vom Anführer der Dorfbewohner und seinen Männern umzingelt sind, spitzt sich die Lage zu. Avontras bricht den Augenkontakt nicht ab und fasst seine Erkenntnisse zusammen: Die Toten waren alt, wurden hingerichtet und trugen keine Waffen. Er zieht die Schlussfolgerung, dass die Toten die Dorfbewohner waren, die die heutigen Banditen nicht mehr gebrauchen konnten. Daraufhin ziehen alle ihre Klingen. Der Anführer spottet, dass die Gilde zu früh gekommen sei, aber da sie sich aufgeteilt haben, sei es leicht, sie Stück für Stück zu erledigen. Balsadur reagiert schnell, indem er kleine schwarze Kugeln zu Boden wirft.
Mit einem lauten Knall hüllen dichte Rauchbomben die Gruppe in Dunkelheit. Das Überraschungsmoment nutzen Balsadur und Avontras zur Flucht, doch ein muskulöser Mann pirscht sich von hinten an Balsadur heran und schlägt ihn beiseite. Avontras wird selbst am Rucksack gepackt und zu Boden gerissen. Entschlossen, nicht wieder hilflos zu sein, wie er es in Kreuzwerrn erlebt hatte, nutzt Avontras seine Krummklingen und das Training mit Terrin. Er vollführt eine Drehung, um wieder auf die Beine zu kommen, und schneidet den Mann hinter sich in Beine und Oberkörper.
Anschließend sprintet Avontras zu dem Koloss, der Balsadur mit einem Breitschwert bedroht, und setzt mit chirurgischer Präzision gezielte tiefe Schnitte in die Knie und den Oberkörper, um den Feind kampfunfähig zu machen. Avontras, der sich dank seines Trainings schneller als seine Gegner bewegt, konfrontiert die restlichen fünf Männer. Er entwaffnet und lähmt sie schnell durch präzise Schnitte in Radialnerv, Rotatorenmanschette und Achillessehne, die er wochenlang geübt hatte. Im Kampf durchtrennt er bei einem akrobatischen Hechtsprung die Beine zweier weiterer Gegner und steht schließlich dem Anführer gegenüber, der erschüttert zurückweicht. Bevor der Anführer reagieren kann, zischt ein Pfeil an Avontras vorbei und bohrt sich dem Mann genau zwischen die Augen. Fiora kommt angerannt und Chet wehrt währenddessen einen weiteren Banditen ab und besiegt ihn mit Schildbuckel und Axt. Balsadur lobt Avontras' Leistung als "großartig" und "chirurgische Präzision". Die Gruppe ist wieder vereint, als ein donnernder Knall und aufsteigender grüner Rauch aus der Nähe alle aufschrecken lässt.