Wurzelwüter

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Wesenübersicht
Kategorie Details
Name Wurzelwüter
Typ Wilde, tierähnliche Ungeheuer
Merkmale Große, muskelbepackte zweibeinige Kreaturen mit gelblichen Hörnern, blutroten stechenden Augen, haarigen Borsten an den Armen sowie großen Klauen und Pranken [1]; unterschiedliche Erscheinungsbilder je nach Region (grünliche [1] und graue Hauttypen)
Lebensraum Tiefe Wälder der Landen, insbesondere Lichtenwald, Ter'Ret, Kaltenwinde
Verhalten Territorial und gefährlich; schützen den Wald; nicht zum Fressen gemacht[2]; neigen zu Kontrollverlust und Verwirrung Freund-Feind betreffend
Ursprung Transformation der Retu, einem naturverbundenen Volk, durch Naturmagie (Tu’Rea) zur Verteidigung gegen menschliche Bedrohung; Retu gelten als vor fast 100 Jahren verschwunden
Nutzen Schutz des Waldes durch Verteidigung gegen Eindringlinge; tiefe magische Verbindung zur Naturmagie der Retu
Erstes Erwähnen (Episode) Episode 3

Die Wurzelwüter sind wilde, tierähnliche Ungeheuer, die in den Wäldern der Lande anzutreffen sind. Sie gelten als gefährliche Kreaturen, denen man lieber nicht begegnen möchte. Wurzelwüter verlassen sich auf ihren Geruchssinn und nehmen selbst feinste Spuren auf. [1] Sie sind nicht dazu in der Lage Schmerz zu spüren. Sie empfinden nur Hass.[3] Die Felsenwüter sind eine besondere Art von Wurzelwütern, die von Avontras so benannt wurden, um sie von den üblicherweise bekannten Wurzelwütern zu unterscheiden. Ursprünglich sind sowohl Felsenwüter als auch Wurzelwüter aus dem Volk der Retu entstanden, die ihre Körper durch Naturmagie in Waffen verwandelten.[4]

Herkunft und Natur

Die Retu waren ein intelligentes, pazifistisches und naturverbundenes Volk, das einst vor den Menschen in den Landen lebte. Sie waren in der Lage, die Energie der Natur als Magie (Tu’Rea) zu nutzen. Der Konflikt zwischen Menschen und Retu entstand, als die Menschen expandierten und sich von der Magie der Retu bedroht fühlten, insbesondere die Trarius-Gruppierung. Die Menschen jagten die Retu, brannten ihre heiligen Stätten nieder und versuchten, sie aus den Geschichtsbüchern zu tilgen. Als die Retu immer weiter in die Wälder vertrieben wurden und die Menschen weiterhin die Wälder rodeten, sahen die Retu zur Selbstverteidigung keine andere Möglichkeit, als ihre Körper durch Naturmagie zu transformieren und in Waffen zu verwandeln.[4]

Das Ergebnis dieser Verzweiflung waren die Wurzelwüter. Die Transformation hatte jedoch einen hohen Preis: Die Wüter waren nicht mehr sie selbst, verwechselten Freund und Feind und gerieten außer Kontrolle. Man geht davon aus, dass entweder alle Retu in Wurzelwüter verwandelt wurden oder die Wurzelwüter die Retu letztlich vernichteten. Seit fast 100 Jahren wurde kein Retu mehr gesehen. Ihre einzige Aufgabe ist es, den Wald zu schützen, und sie sind nicht dazu gemacht, zu fressen.[4]

Die Felsenwüter, die in der verborgenen Stadt Ter’Ret gefunden wurden, haben eine noch spezifischere Herkunftsgeschichte. Die Retu des Ter’Ret-Stammes versteckten ihre Stadt einst auf dem Plateau der Berge, indem sie die Tu'Rea-Magie nutzten, um den Ort umzugestalten und sich selbst in einen Zustand des „Schlafens“ oder „Sterbens“ zu versetzen, bis sie von einer Entität namens Zah’Tu’Rea aufgeweckt werden würden, wenn die Menschen sich gegenseitig vernichtet haben. Es wird vermutet, dass "schlafen" in diesem Kontext "sterben" bedeuten könnte, da die Retu dasselbe Wort für beide Begriffe verwendeten.[5]

Erscheinungsbild und Fähigkeiten

Wurzelwüter werden allgemein als große, zweibeinige Ungetüme mit grünlicher Haut beschrieben. Ihre Körper sind muskelbepackt. Sie besitzen gelbliche Hörner und blutrote, stechende Augen. Ihre Arme sind mit haarigen Borsten übersät, und sie verfügen über große Klauen und Pranken. [1]

Es gibt Hinweise auf unterschiedliche Erscheinungsbilder oder Arten von Wurzelwütern:

  • Die Wurzelwüter, denen Avontras im Lichtenwald begegnete, hatten grünliche Haut, waren weniger stark, aber flinker.[6] Ihre Größe wird auf 1,90m geschätzt.[3]
  • Die Kreaturen in Ter’Ret, die Avontras als „Felsenwüter“ bezeichnete, hatten graue Haut, waren langsamer, aber besaßen breitere Pranken.[5][6] Ihre Größe wird auf 2,50m geschätzt.[3]

Im Kampf gegen die Felsenwüter in Ter’Ret agierten diese träge. Trotz ihrer scheinbaren Trägheit können sie heftige Schläge austeilen, die Opfer durch den Raum schleudern. Ihre Klauen können tiefe Wunden verursachen und sogar durch den Körper stechen. Auch wenn Angriffe mit Klingen ihre Haut durchtrennen können, scheinen sie dennoch widerstandsfähig zu sein.[5]

Lebensraum

Wurzelwüter streifen heute durch die tieferen Teile der Wälder. Ihr natürliches Habitat ist der Wald, wo sie hoch springen und sich an Bäumen festkrallen können. Die Naturenergie hält sie am Leben. Sie benötigen also keine Nahrung und keinen Schlaf. [2]

Die Felsenwüter jedoch wurden in der verborgenen Retu-Stadt Ter’Ret in den Trettbergen entdeckt, einem als verflucht und unheimlich geltenden Gebiet.[5]

Magische Verbindung

Die Statue eines Wurzelwüters in Ter’Ret sah "lebensecht" aus. Als Polpus einen leuchtenden Kristall aus der Wand entfernte, wurde die Statue lebendig. Das Wieder-Einsetzen des Kristalls verwandelte sie jedoch nicht zurück. Dies deutet auf eine tiefe magische Verbindung zur Magie der Retu (Tu’Rea) hin, die von den Kristallen beeinflusst wird. Die Retu nutzten ihre Magie, um die Stadt Ter’Ret zu verbergen, indem sie die Quelle ihrer Magie zerstörten und die Berge in einen unwirklichen Ort verwandelten.[5]

Bekannte Begegnungen

Avontras hatte mehrere prägende Begegnungen mit diesen Kreaturen:

  • Im Lichtenwald: Avontras begegnete drei Wurzelwütern in einer Gewitternacht, die ihn angriffen. Er besiegte sie, indem er seine neu entdeckten Kräfte entfesselte und sie "förmlich zerriss". Seine Kräfte traten in lebensbedrohlichen Situationen auf und wurden durch das Training mit Raga verstärkt.[1]
  • Ter’Ret: In der alten Stadt der Retu, Ter’Ret, wurden Wurzelwüter-Statuen lebendig, nachdem ein Kristall aus einer Wand entfernt wurde. Avontras und Chet mussten mehrere dieser Kreaturen bekämpfen, wobei Avontras's Kräfte erneut zum Vorschein kamen. Dieser Kampf kostete Polpus das Leben, und die Klauen der Felsenwüter hinterließen tiefe Narben an Avontras' Seite.[5]
  • Kaltenwinde: Die Vorfahren der Bewohner von Kaltenwinde, einer Stadt an der Grenze zum Aldas-Wald, haben "durchaus den ein oder anderen Wurzelwüter bekämpft".

Verweise