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Am 05.10.2025 erschien der erste Teil des Odem der Götter Pen&Paper auf YouTube. Das Pen&Paper wurde in 14 Teilen gepostet und am 07.11.2025 wurde der letzte Teil hochgeladen.

Abenteuer in den Landen

Die neu gegründete Abenteurergilde Babola, die Naturverbundenen, bestehend aus Babil, Bo und Laradus, nimmt in der Metropole Brabas den Auftrag des älteren Bauern Druna an, das Rätsel um die Kälte und das fehlende Feuerholz in der Trettweite zu lösen. Im Wald stoßen die Naturverbundenen auf mysteriöse Blutrunen, die als mächtige Schutzrunen von einem sehr mächtigen Wesen in die Bäume geritzt wurden, dessen Spur sie nun folgen.

Teil 1

Pen&Paper: Abenteuer in den Landen
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Teil Teil 1
Kurzbeschreibung In dieser Episode spielen wir gemeinsam eine Pen & Paper Rollenspielrunde, die direkt in die Handlung des Fantasy Hörbuchs „Odem der Götter“ eingebettet ist.
Charaktere Bo, Laradus, Babil, Juliette
Ort Brabas
Veröffentlichungsdatum 05.10.2025
Länge 27:56
Link YouTube

Das Pen-and-Paper-Spiel startet in einem winterlichen Setting in der Stadt Brabas, der großen, eine Million Einwohner zählenden Metropole am Kreuzwasser. Die Stadt ist voll von Händlern, Gauklern und Dieben.

Die Charaktere finden sich in der Methalle ein, einem gemütlichen Gasthaus, das wie ein Wikinger-Langboot aufgebaut ist. Dort wird hauptsächlich Met getrunken.

Die drei Charaktere kennen sich noch nicht und sitzen am einzigen freien Tisch.

  • Bo wird als 2,50 Meter große, bullige und stämmige Gestalt mit braungebrannter Haut beschrieben, die eine große doppelseitige Axt trägt.
  • Laradus trägt mehrere Mäntel, diverse Gefäße, einen mittellangen Bart und eine Sichel zum Kräuterernten. Er raucht eine Pfeife.
  • Babil ist Mitte/Ende 20, athletisch/definiert, hat kurze Haare und trägt Lederüstung, Felle, zwei Holzfälleräxte und Ketten an den Armen.

Alle drei sind auf der Suche nach einer Dame namens Juliette:

  • Babil sucht sie um seine Zwillingsschwester zu finden.
  • Laradus benötigt Kräuter von ihr.
  • Bo soll Juliette Grüße von Helfat ausrichten.

Babil spricht die Wirtin (eine strenge, blonde Schönheit mit smaragdgrünen Augen) an. Er bietet sechs Goldstücke an. Die Wirtin - Juliette - (die beteuert, nicht Babils Freundin zu sein) informiert ihn, dass ein Mädchen, das auf seine Schwester passt, mit einer Karawane nach Süden in die Trettweite gezogen ist.

Aufgrund der winterlichen Dunkelheit entscheiden die Charaktere, nicht sofort aufzubrechen. Das Abenteuer soll am Nachmittag fortgesetzt werden, wobei Lardadus noch Kräuter kaufen will und Bo die Trinkgilde kontaktieren möchte.

Teil 2

Pen&Paper: Abenteuer in den Landen
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Teil 2
Kurzbeschreibung Unsere Helden treffen auf unterschiedliche Charaktere der Methalle und erhalten einen Auftrag, der sie zusammenschweißen soll!
Charaktere Bo, Laradus, Babil, Juliette, Garibart, Druna
Ort Brabas
Veröffentlichungsdatum 08.10.2025
Länge 22:16
Link YouTube

Bo und Laradus begeben sich zum Tresen. Laradus schätzt seine Größe auf den Landdurchschnitt von etwa 1,70 Metern. Bo ist 2,50 Meter groß und schaut zu Laradus herunter. Bo geht voran und an seinem Haaransatz ist zu sehen, dass er bereits einen grauen Ansatz hat und Anfang/Mitte 30 ist.

Am Tresen interagieren sie mit der Wirtin Juliette.

  • Laradus fragt Juliette nach den Kräutern in ihrem Met oder nach Kräutern für seine Pfeife. Er nutzt einen erfolgreichen Überreden-Wurf (5 auf Wert 24), indem er angibt, die Kräuter für heilende Zwecke nutzen zu wollen. Juliette fühlt sich geschmeichelt und verrät das Geheimnis: Rosmarin (für Duft, Geschmack, Belebung der Sinne) und Salbei (aus einem älteren Fass, möglicherweise heilend, aber definitiv betrunken machend). Da Laradus kein Geld dabei hat, kann er den Met nicht kaufen.
  • Bo grüßt Juliette von Helfat, dem Stallmeister von Brabas. Bo möchte das beste Brot und einen Met. Er versucht zu verhandeln, da er sich aufgrund seiner Herkunft als Experte für Backwaren sieht. Sein Verhandeln-Wurf (55 auf Wert 45) misslingt jedoch, und Juliette beharrt auf 12 Goldstücken für das Brot und den Met. Juliette füllt Bos Krug extra voll.

Babil geht zur Gilde der Heldenspeere, einer reinen Männergilde.

  • Babil trifft auf den Anführer Garibart, dessen Bart rot von Beerenmet gefärbt ist und der in kompletter Rüstung dasitzt.
  • Babil bietet Garibart einen Krug Met als Tribut an und fragt nach einer fähigen Eskorte zu einer Karawane im Süden.
  • Garibart prahlt damit, dass die Heldenspeere die mächtigste aller Gilden (besser als die Adlerschwingen) und eine der ältesten/erfahrensten Gilden Brabas sind.
  • Er fordert 250 Goldstücke pro Gildenmitglied für die Eskorte. Babils Gebot von 50 Gold wird abgelehnt, und Garibart rät ihm, selbst eine Klinge zu schnappen und Erfahrung zu sammeln.

Plötzlich betritt ein ängstlicher, älterer Mann, der später als Druna identifiziert wird, die Methalle und sucht eine Abenteuergilde.

  • Druna berichtet, dass in seinem Wald blutrote Runen an den Bäumen aufgetaucht sind, weshalb sie kein Feuerholz mehr schlagen können und diesen Winter zu erfrieren drohen. Sein Hof befindet sich im Süden von Brabas in der Trettweite.
  • Die Adlerschwingen lehnen den Auftrag ab, da er nicht ihren Kriterien entspricht, und verweisen auf die Sturmwolken.
  • Die Sturmwolken hatten Druna bereits abgewiesen.

Juliette lenkt die Aufmerksamkeit auf Bo und Babil.

  • Bo und Babil bieten Druna ihre Hilfe an. Bo gibt sich als Holzfäller aus und bietet seine Axt und Dienstleistung an, da er den Wald wie seine Westentasche kennt.
  • Sie verlangen 200 Gold. Druna kann kein Gold anbieten. Stattdessen bietet er Vorräte an, mit denen sie den restlichen Winter auskommen werden.
  • Auf Juliettes Frage hin gründen sie spontan ihre Gilde: Babola, die Naturverbundenen.
  • Druna nimmt das Angebot an. Juliette bestätigt, dass dies der erste Auftrag der neuen Gilde ist, um sich einen Namen zu machen.
  • Die beiden verabschieden sich von den anderen Gilden und verlassen die Taverne.

Teil 3

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Teil 3
Kurzbeschreibung In dieser Folge kommt es zum ersten Kampf!
Charaktere Bo, Laradus, Babil, Druna
Ort Brabas
Veröffentlichungsdatum 10.10.2025
Länge 21:02
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Laradus wünscht beim Hinausgehen den Heldenpeeren ein weiteres schönes Saufgelage und den Adlerschwingen ein ruhiges Spiel.

Da es den Charakteren kalt ist, spielt Laradus aus, dass er Kräuter dabei hat. Er streut sie auf seinen Handrücken und schnieft sie ein, um die Atemwege vor der Kälte zu schützen. Er bietet diese Kräuter, die nicht selten sind, auch Duna an.

Die Einnahmeanweisung beinhaltet das Anlecken der Hand, falls der Wind zu stark ist, und das anschließende Schniefen durch eines der Nasenlöcher. Die Wirkung erfolgt von innen heraus.

Kurz darauf werden die Charaktere von einem Typen angesprochen, der ihnen eine Handvoll Kieselsteine zeigt. Er bietet ihnen an, seiner Gruppe beizutreten, um aus diesen Steinen ein "unglaubliches Vermögen aufbauen" zu können.

Die Charaktere lehnen ab, da sie einen Auftrag erfüllen müssen. Dieser Auftrag biete ihnen das "herzerwerbende Gefühl, Menschen geholfen zu haben, die sonst niemanden haben".

Der Betrüger erklärt, dass sein Plan darin besteht, dass sie die Steine von ihm kaufen und weiterverkaufen, wobei sie weitere Verkäufer anwerben können. Bo hält dies für "undurchsichtig" und "Betrug". Babil verlässt die Szene ebenfalls, da er ein "höheres Ziel" hat.

Babil wirft einen Schneeball auf den Händler. Der Wurf misslingt (Würfel 91 gegen 60) und trifft einen unbeteiligten Typen, der es aber nicht mitbekommt.

Der Händler folgt der Gruppe. Bo dreht sich um und versucht, ihn einzuschüchtern (Wurf 89 gegen 50 – misslungen). Nachdem der Händler unbeeindruckt grinst, weist Laradus darauf hin, dass die Steine "einfach nichts wert sind" und befiehlt ihm zu verschwinden. Bo wirft dem Händler einen weiteren Schneeball aus nächster Nähe ins Gesicht. Der Händler zieht daraufhin ab und versucht sofort, den nächsten Passanten anzuwerben.

Nach der Konfrontation mit dem Scammer spürt Babil eine schwere Hand auf seiner Schulter.

Es stellt sich heraus, dass der Mann ihn kennt. Babil hatte mit dessen Frau geschlafen und sich anschließend in deren Kleiderschrank versteckt. Der Ehemann wird von zwei weiteren Männern begleitet: einem mit Glatze und einem mit Vollbart.

Babil versucht, sich herauszureden und behauptet, er sei Bo. Laradus versucht weiter zu argumentieren, indem er darauf hinweist, dass die Frau Annette womöglich eine Überdosis Kräuter genommen haben und sich Babil nur eingebildet habe. Der Ehemann ignoriert dies und will Babil nur die "Fresse polieren".

Der erste Kampf

  • Babil startet den Kampf, indem er dem Ehemann Schnee ins Gesicht wirft, um abzulenken, und versucht, mit der Rückseite seiner Axt zuzuschlagen.
  • Aufgrund der Initiative (Geschick-Wert 75) beginnt Laradus. Laradus benutzt seine noch glühende Pfeife, um die glühenden Überreste herauszuklopfen. Er zielt auf den Mann mit dem Vollbart und lenkt diesen erfolgreich ab; der Mann ist beschäftigt, die Glut aus seinem Bart zu klopfen.
  • Der Typ mit Glatze (Geschick 75) schlägt nach Babil. Babil weicht dem Schlag erfolgreich aus (Wurf 38 gegen 53).
  • Babil (Geschick 65) nutzt seine linke (starke) Hand und schlägt mit der stumpfen Seite seiner Holzfälleraxt auf den Mann mit Glatze, um ihn KO zu schlagen. Er trifft (Wurf 50 gegen 60) und verursacht 4 Schaden.
  • Der Ehemann schüttelt den Schnee ab und schlägt wütend nach Babil, der versuchte, Abstand zu gewinnen. Babil weicht diesmal nicht aus (Wurf 91 gegen 50) und erhält 3 Schaden ins Gesicht.
  • Bo (Geschick 45) tritt vor den Typen mit Glatze und baut sich vor den Kontrahenten auf. Er versucht, sie mit seiner doppelten Streitaxt in der Hand einzuschüchtern. Bo gelingt dies (Wurf 17 gegen 50).

Der Ehemann sieht Bo's massive Gestalt. Er beschließt: "Einen Schlag habe ich ih verpasst. Das muss reichen" und zieht mit seinen Männern ab. Der Typ mit Vollbart ist immer noch damit beschäftigt, sich die Glut auszuklopfen.

Babil spuckt Blut und gibt an, er habe nicht gewusst, dass die Frau verheiratet war. Laradus gibt ihm heilende Kräuter. Laradus behandelt Babil erfolgreich (Medizin-Wurf 12 gegen 50), woraufhin Babil 2 Lebenspunkte zurückerhält. Druna, der alles beobachtet hat, ist hoffnungsvoll und sieht, dass die "Jungs" etwas draufhaben.

Teil 4

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Teil 4
Kurzbeschreibung Unsere Helden befinden sich auf dem Weg in die Trettweite... Doch in dieser lauern Gefahren...
Charaktere Bo, Laradus, Babil, Druna, Wölfe
Ort Trettweite
Veröffentlichungsdatum 12.10.2025
Länge 40:46
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Die Gruppe verlässt Brabas durch das Südtor – einen weniger belebten Bereich als das Nordtor – und begibt sich auf den Weg zu Drunas Hof, der außerhalb der Stadt in der Trettweite liegt.

  • Als Dank für die Unterstützung spielt Babil , obwohl er keine spezifische Fertigkeit dafür besitzt, ein Lied auf seiner Flöte, das von seiner Schwester gelernt wurde. Der Wurf (Geschick 14 gegen 65) auf Geschicklichkeit ist erfolgreich, das Lied ist wunderschön und erwärmt das Gemüt.
  • Laradus nutzt seine Naturkunde, um die Wetterbedingungen zu prüfen und erfährt, dass es in dieser Nacht nicht mehr schneien wird, aber weiterhin Frost in der Luft liegt.
  • Da der Weg zum Hof noch einige Stunden dauert und es bereits später Nachmittag ist, entscheidet sich die Gruppe, Drunas Expertise zu folgen und die Nacht durchzulaufen.

Die friedliche Stimmung wird jäh unterbrochen:

  • Laradus scheitert an einer Spurensuche-Probe (50 gegen 74).
  • Druna wird unerwartet von einem Wolf angegriffen, umgeworfen und verletzt.
  • Insgesamt vier Wölfe – ein Weißer Wolf, der muskulöse Alpha, ein Grauer Jungwolf und ein ranziger Wolf – umzingeln die Gruppe.
  • Laradus stellt durch eine erfolgreiche Naturkunde-Probe (85 gegen 35) fest, dass die Tiere tollwütig sind, was bedeutet, dass sie jeden angreifen und ihre Bisse Infektionen verursachen können. Flucht ist daher keine Option.
  • Bo zückt seine große doppelseitige Axt, und Babil zieht seine zwei Holzfälleräxte.

Die Gruppe nimmt den Kampf auf, wobei Laradus zunächst seinen Bogen spannt:

  • Babil wirft seine beiden Äxte mit Ketten auf den Alpha Wolf, beide treffen ihn und verursachen Schaden (Wurf links 32 gegen 60, Wurf rechts 45 gegen 60), woraufhin der Alpha gereizt auf Babil reagiert und ihn versucht zu beißen. Babil weicht aus (Ausweichen 41 gegen 53).
  • Der graue Jungwolf greift Bo an und trifft ihn (Ausweichen 34 gegen 32), doch Bo nimmt dank seiner mittleren Rüstung keinen Schaden.
  • Der ranzige Wolf schnappt nach Laradus, was aber nicht erfolgreich ist.
  • Bo tötet den grauen Jungwolf mit einem wuchtigen Schlag seiner Axt, der das Tier zerteilt (Nahkampf 54 gegen 70). Jedes Mitglied der Gruppe erhält 10 EP.
  • Laradus hilft in der Zwischenzeit Druna beim Aufstehen und bringt ihn in Sicherheit. Außerdem schafft Laradus es, dem Alphawolf einen Pfeil in seinen Körper zu rammen.
  • Nachdem der Weiße Wolf Babil angreift und sich dabei an Babils Axt verletzt, gelingt es Babil durch eine erfolgreiche Stärke-Probe(6 gegen 60), seine Axt aus dem Maul des Wolfes zu reißen, wodurch er dem Tier schwere Verletzungen an Kiefer und Mund zufügt. Der Wolf greift Laradus an, welcher erfolgreich ausweicht (9 gegen 60).
  • Der ranzige Wolf schnappt nach Bo. Bo schlägt mit seiner Axt an dem Wolf vorbei (Nahkampf 90 gegen 70).
  • Laradus will den weißen Wolf angreifen, rutscht aber auf glattem Untergrund aus (Fernkampf 84 gegen 45).
  • Der weiße Wolf versucht Babil anzugreifen, ist aber aufgrund seiner starken Verletzungen nicht mehr dazu in der Lage. Babil versucht erfolglos mit seiner starken Hand auf den weißen Wolf einzuschlagen (62 gegen 60).
  • Der Alpha greift Babil an, welcher erfolreich ausweicht (33 gegen 53).
  • Der ranzige Wolf schnappt wieder nach Bo. Er weicht aus (28 gegen 32) und greift den ranzigen Wolf an (Nahkampf 21 gegen 70).
  • Laradus erschießt den stark verwundeten Weißen Wolf mit einem gezielten Pfeil (Fernkampf 37 gegen 45).
  • Babil stürzt sich auf den Alpha Wolf und tötet ihn mit einem Rutschangriff (Slide), bei dem er die Axt direkt in dessen Maul rammt (10 gegen 60).


Der ranzige Wolf schnappt nach Bo. Er trifft ihn erfolgreich mit seiner Axt (42 gegen 70) in den Torso und tötet ihn ebenfalls. Jedes Mitglied der Gruppe erhält 30 EP (für jeden toten Wolf 10 EP).

Die vier tollwütigen Wölfe werden besiegt. Die Charaktere erhalten für die vier getöteten Wölfe insgesamt jeweils 40 Erfahrungspunkte (EP), zusätzlich zu den Punkten, die sie durch erfolgreiche Aktionen im Kampf gesammelt haben. Ein kurzer Blick auf das Aufleveln zeigt, dass Fertigkeiten so viel kosten, wie ihr aktueller Wert beträgt, und Attribute das Doppelte. Die Gruppe entscheidet sich, die EP zunächst zu sparen.

Teil 5

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Teil 5
Kurzbeschreibung Unsere Helden treffen auf dem Hof von Druna ein und lernen seine Familie kennen.
Charaktere Bo, Laradus, Babil, Druna, Goran, Gorans Tochter
Ort Trettweite, Drunas Hof
Veröffentlichungsdatum 15.10.2025
Länge 27:03
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Die Erzählung setzt ein, nachdem die Helden die angreifenden Wölfe heldenhaft bekämpft haben. Glücklicherweise haben die Charaktere keine Tollwut bekommen, was dem Spielleiter einige geplante Sidequests zunichtemachte.

Nach dem Kampf beschließt Babil, den jungen weißen Wolf zu häuten, weil er dessen Fell „ganz cool findet“. Obwohl Laradus eine Untersuchung auf Gefahren (Naturkunde-Wurf 97 gegen 85) misslingt, gelingt dafür die Häutung, indem Laradus Babil mithilfe des Unterstützenprinzips anleitet. Die präzise Führung der Klinge führt dabei zu einem unerwartet kurzen, romantischen Moment zwischen den Charakteren. Das gewonnene Fell stinkt jedoch massiv.

Druna führt die Gruppe zu seinem Hof, wo die Helden feststellen, dass nur ein einziges Gebäude beleuchtet und in Benutzung ist. Dies liegt daran, dass die drei Familien, die den Hof unterhalten, zu wenig Feuerholz haben, um die anderen Gebäude zu heizen.

Auf dem Hof werden die Helden skeptisch beäugt. Drunas Schwager, Goran, ist besonders misstrauisch und weigert sich zunächst Lebensmittel abzugeben. Babil provoziert Goran, indem er den stinkenden Wolfspelz auf den Tisch wirft. Bo übernimmt die Verhandlung (erfolgreicher Wurf 40 gegen 45). Laradus argumentiert auch, dass die Anwesenheit der Helden durch die Körperwärme den Raum zusätzlich heizen würde. Goran bemerkt dabei Babils Beutel mit Urkorn, das dieser aus den Müldendörfern mitgebracht hat. Bo schlägt vor, die Diskussion über das Urkorn auf den nächsten Morgen zu verschieben, um die Gemüter zu beruhigen.

Die Helden erhalten eine karge Mahlzeit, bestehend aus Marmelade (eingemachte Früchte) und Pilzen, und stellen ihre Lebenspunkte wieder her.

Am Abend spricht Babil Gorans 25-jährige Tochter an, um Hilfe bei der Fellverarbeitung zu suchen. Die Tochter fragt, ob Babil eine Zwillingsschwester habe, da er ihr bekannt vorkommt. Babil zeigt ein Amulett mit dem Bild seiner Schwester Babella. Die Tochter bestätigt, dass Babella den letzten Sommer auf dem Hof gearbeitet hat und mit der Vorräte-Karawane weiterzog. Diese Karawane wird in den nächsten Tagen wiederkommen.

Die Episode endet, als die Tochter Babil anbietet, ihm seine angestrengten Muskeln zu massieren.

Teil 6

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Teil 6
Kurzbeschreibung Nach einem romantischen Aufenthalt auf Drunas Hof und der Entstehung echter Bromance, machen sich die Helden auf in den verfluchten Wald.
Charaktere Bo, Laradus, Babil, Druna
Ort Trettweite, Wald
Veröffentlichungsdatum 17.10.2025
Länge 21:29
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Die Folge beginnt damit, dass Gorans Tochter Babils Muskeln massiert, während Laradus sich mit seiner Pfeife zurückgezogen hat. Bo unterhält sich mit den Familien, um Vertrauen aufzubauen, und überlegt, wo er sich zum Schlafen hinlegen soll, da er mit seinen 2,50 Metern Körpergröße nicht gerade unauffällig ist. Laradus schlägt vor, Bos Schlafsack vor die Tür zu legen und die Spalten damit abzudichten, um die kalte Luft draußen zu halten.

Kurz darauf wird Laradus von einem kleinen grünen Gnom angesprochen, der ihn auffordert, in den Ehrnwald zurückzukehren. Der Gnom erinnert ihn daran, dass er einst verstoßen wurde. Laradus reagiert mit Tränen in den Augen und starrt leer in eine Ecke. Bo bemerkt seine Bestürzung, hilft ihm auf und umarmt ihn tröstend, während Laradus hemmungslos zu weinen beginnt. Währenddessen vergnügt sich Babil weiterhin mit Gorans Tochter.

Am nächsten Morgen schleicht sich Babil voll bekleidet aus dem Zimmer und zieht seinen Wolfspelz über. Bo wacht auf, streckt sich und geht auf die Familie zu. Laradus blickt sich im Raum um und meint: „Das war wohl eine Pfeife zu viel.“ Da kein Frühstück angeboten werden kann, schlägt Druna vor, dass die Gruppe aufbrechen sollte. Bevor sie losziehen, richtet Babil noch Grüße an Gorans Tochter aus und verlässt rasch das Haus. Bo folgt ihm nach draußen, wo Laradus und Druna bereits warten.

Draußen liegt ungewöhnlich viel Neuschnee – für diese Gegend ein seltenes Phänomen. Die Gruppe macht sich auf den Weg und erreicht bald den Wald, von dem Druna zuvor gesprochen hatte. Laradus bemerkt, dass die Kälte unnatürlich wirkt und die Runen an den Bäumen seltsam aussehen (Naturkunde 84 gegen 85). Je tiefer sie in den Wald vordringen, desto kälter wird es. Dennoch scheint es Bäume zu geben, die weniger stark vom Schnee befallen sind. Die Gruppe versucht herauszufinden, was das zu bedeuten hat. Druna allerdings verabschiedet sich – der Wald ist ihm zu unheimlich, und er kehrt zu seinem Hof zurück.

Babil versucht, die Runen zu erkennen, kann aber nichts Auffälliges feststellen (Verborgene Dinge erkennen 79 gegen 45). Schließlich stoßen sie auf einen Baum mit einer eingeritzten, blutroten ᛉ-Rune. Um diesen Baum herum liegt kein Schnee, während die umliegenden Bäume unter der Kälte leiden. Laradus untersucht die Spuren (Spurensuche 86 gegen 50), kann aber nicht herausfinden, wer die Runen angebracht hat. Er zeigt sich fasziniert, findet jedoch keine Hinweise auf den Ursprung.

Babil schlägt vor, einen Baum mit und einen ohne Rune zu fällen, um Unterschiede festzustellen. Da Druna ohnehin Feuerholz benötigt, halten Bo und Laradus das für eine gute Idee. Laradus schlägt vor, mit einem normalen Baum zu beginnen. Babil setzt die Axt an (Stärke 4 gegen 70), während Bo ihn unterstützt – auf eine etwas romantische Weise, indem er ihn an der Taille hält. Der Baum fällt, und Babil untersucht das Holz, erkennt aber nichts Ungewöhnliches. Laradus überprüft das Ergebnis (Naturkunde 30 gegen 85, Holzbearbeitung 81 gegen 60), widerspricht zwar Babils Einschätzung, kann aber selbst nichts Auffälliges feststellen. Der Baum besitzt auffallend wenige Nadeln und scheint sich in einer Art Winterschlaf zu befinden.

Bo schlägt vor, nun auch einen Baum mit Rune zu fällen, doch Babil hat ein ungutes Gefühl dabei. Laradus erkennt schließlich, dass es sich bei der Rune um eine Blutrune handelt (Götter und Kulte 36 gegen 38), die Schutz symbolisiert. Wer auch immer sie angebracht hat, muss mächtig genug sein, um diesen Zauber zu wirken. Wovor die Runen allerdings schützen, bleibt unklar.

Teil 7

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Teil 7
Kurzbeschreibung Innerhalb des Waldes machen unsere Helden eine mysteriöse Entdeckung!
Charaktere Bo, Laradus, Babil
Ort Trettweite, Wald
Veröffentlichungsdatum 19.10.2025
Länge 21:26
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Da die Charaktere die Natur und den Wald als wichtig erachten, beschließen sie, die geschützten, mit Runen versehenen Bäume nicht zu fällen. Stattdessen wollen sie tiefer in den Wald vordringen, um herauszufinden, wer für die Runen verantwortlich ist, warum dies geschieht, und ob sie eventuell Unterstützung leisten können. Zunächst markieren sie ihren Rückweg, indem sie Äste des bereits gefällten Baumes abbrechen und auf den Boden legen.

Sie folgen der Spur der Runen und finden nach ungefähr zehn Bäumen eine weitere Rune. Ein Charakter versucht, an der Rune zu riechen, kann aber nichts feststellen (Intelligenz 34 gegen 30). Laradus untersucht den Baum detaillierter und stellt fest, dass der Baum lebendig und warm ist, wobei auch der umliegende Boden warm erscheint (Naturkunde 18 gegen 85). Es wird festgestellt, dass die Rune definitiv mit Blut geschrieben und nicht nur ein einfacher Einschnitt, sondern ein Riss ist, der mit Klauen eingeritzt wurde. Sie riecht klar nach Eisen (Blut), und die Breite der Klaue lässt darauf schließen, dass es sich um ein sehr kräftiges, nicht-menschliches Wesen handeln muss. Laradus versucht mögliche Verursacher zu identifizieren aber ihm fällt lediglich der Bär ein, was er selbst für unwahrscheinlich hält (Naturkunde 93 gegen 50).

Nach weiteren zehn Bäumen stößt die Gruppe auf eine weitere Rune. Daraus schließen sie, dass der gesamte Wald von einem Raster von Schutzrunen durchzogen zu sein scheint. Die Gruppe teilt sich kurzzeitig auf, um zu prüfen, ob die Runen auch seitlich in einem Zehn-Bäume-Abstand existieren. Eine Untersuchung der Wärme am Boden zeigt, dass die Wärme der "Blutbäume" nicht weit reicht, da die umliegenden Bäume weiterhin sehr kalt sind.

Um sich einen Überblick über das Muster zu verschaffen, beschließen die Charaktere, den Baum mithilfe einer menschlichen Leiter zu erklimmen. Babil klettert auf Bos Schultern (Klettern 10 gegen 40). Babil versucht, etwas zu erkennen (Verborgenes erkennen), sieht aber nur mehrere Bäume und bemerkt nichts weiter. Laradus klettert leichtfüßig hoch (Geschick 32 gegen 75). Aus ungefähr sechs Metern Höhe bemerkt er, dass die Bäume mit Runen keinen Schnee auf ihren Kronen tragen und in einem spinnennetzförmigen Muster auf einen Mittelpunkt zulaufen. Nach dieser wichtigen Erkenntnis steigt er sicher wieder ab (Geschicklichkeit 37 gegen 75).

Die Gruppe macht sich auf den Weg in Richtung des Epizentrums der Runen. Sie beschließen, anfangs schnell zu gehen, aber langsamer und vorsichtiger zu werden, sobald sie sich der Mitte nähern. Die Episode endet, als die Charaktere ein Stampfen schräg links vor sich hören.

Teil 8

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Teil 8
Kurzbeschreibung Unsere Helden entdecken eine Kreatur inmitten des Waldes!
Charaktere Bo, Laradus, Babil, Herzeicher
Ort Trettweite, Wald
Veröffentlichungsdatum 22.10.2025
Länge 18:09
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Die Episode beginnt damit, dass die Charaktere in Richtung des Epizentrums der Runen laufen. Sie stellen fest, dass das Konzept der Runen, an denen sie vorbeikommen, immer dasselbe ist.

Während ihres Marsches hören sie ein Stampfgeräusch schräg links vor sich. Um den Weg zurück nicht zu vergessen, da die Runen als Wegmarkierung aufgehört haben, beschließt Laradus, die Route grob mit einem Ast im Schnee aufzuzeichnen. Obwohl Babil und Bo glauben, leicht wieder herauszukommen, da der Wald irgendwann aufhört, bemerken sie, dass es wieder zu schneien beginnt, als sie tiefer in den Wald vordringen.

Babil versteckt sich hinter einem zu dünenn Baum (Veborgen bleiben >53 gegen 53) um sich vor dem stampfenden Wesen zu verstecken. Obwohl er einen Tipp erhält, dass er gesehen wird, ist sein Versuch, sich zu verbergen, nicht sehr effektiv; der Baum verdeckt nur sein Gesicht. Das Geräusch des Stampfens ist jedoch nicht auf sie zukommend, aber es ist regelmäßig. Laradus versucht herauszuhören, worum es sich bei dem Stampfen handeln könnte, er stellt allerdings nichts besonderes fest und erkennt nur das Stampfen (Horchen 45 gegen 38).

Die Gruppe stellt fest, dass sie sich definitiv dem Epizentrum nähern. Laradus schnitzt feste Punkte, die die Bäume mit Runen darstellen, in ein Stück Rinde, um die Richtung zum Epizentrum zu markieren (Holzbearbeitung 59 gegen 60). Babil läuft jedoch ungeduldig geradeaus in die Mitte.

Die Gruppe nähert sich dem Epizentrum, wobei das Stampfen in der Nähe ist. Am Epizentrum entdecken sie eine Höhle in einem kleinen Berg. Sie beschließen, zuerst das Stampfen zu untersuchen, bevor sie die Höhle betreten, um nicht ungebeten in ein fremdes Zuhause einzudringen.

Sie nähern sich dem Stampfen leise und von Baum zu Baum. Laradus (Verborgen bleiben 18 gegen 60) und Babil schaffen es erfolgreich, verborgen zu bleiben, wobei Babil aufgrund seines weißen Fells im Schnee einen Bonus erhält und sich als "unsichtbar" empfindet (Verborgen bleiben 29 gegen 53). Babil hätte eigentlich Tarnfarbe dabei, vergisst aber, dass er diese besitzt (Intelligenz Wurf gescheitert). Bo kann sich aufgrund seiner Größe nicht verstecken und zieht sich in sicherem Abstand zu Laradus und Babil zurück.

Schließlich sehen sie die Quelle des Stampfens: ein großes, haariges Wesen.

Die Charaktere beobachten, wie das Wesen seine Klaue in seinen eigenen Arm rammt, Blut herauszieht und mit diesem Blut eine Rune in einen Baum ritzt. Durch eine Tierkunde-Probe (die es ihm erlaubt, die Art zu identifizieren, aber nicht ihre Eigenschaften) erfährt Laradus, dass es sich um einen Herzeicher handelt (32 gegen 50). Sie vermuten, dass der Herzeicher Bäume mag und sie mit seinem eigenen Blut schützt. Sobald die Rune geritzt ist, beginnt der Schnee um den Baum herum zu schmelzen und die Nadeln fangen an zu tropfen.

Die Gruppe stellt fest, dass der Herzeicher offenbar den Wald schützen will. Sie überlegen, ob sie die Runen nutzen könnten, um die Häuser auf dem Hof zu erwärmen, sodass kein Brennholz mehr benötigt wird. Sie sorgen sich allerdings, wie das Wesen auf Menschen reagiert, insbesondere auf Holzfäller.

Sie kommen zu dem Schluss, dass ihre ursprüngliche Mission, herauszufinden, was mit den Runen los ist und das Rätsel zu lösen, im Prinzip gelöst ist: Ein Herzeicher rettet die Bäume. Die einzige verbleibende offene Frage ist, warum es so stark schneit.

Teil 9

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Teil 9
Kurzbeschreibung Die Helden entdecken eine Ruine in mitten des Waldes!
Charaktere Bo, Laradus, Babil, Herzeicher
Ort Trettweite, Wald
Veröffentlichungsdatum 24.10.2025
Länge 22:47
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Die Gruppe überlegt dem Herzeicher Samen als Tribut anzubieten, um zu signalisieren, dass sie ihn nicht verletzen wollen. Der Herzeicher dreht sich plötzlich in ihre Richtung und sieht sie, obwohl die Gruppe eigentlich verborgen war. Sie setzen den Plan sofort um: sie knien nieder, um sich kleiner zu machen, da der Herzeicher etwas größer ist als Bo, und legen ihre Waffen ab, insbesondere die Äxte, da diese Holz schädigen. Damit zeigen sie Respekt. Das Tier schaut die Gruppe an und wendet sich dann ab, um in Richtung seiner Höhle zu gehen.

Die Gruppe beschließt, dem Herzeicher zu folgen. Zuvor wird diskutiert, was mit den Waffen geschehen soll, da ein Verlieren, insbesondere Bos Axt, ein Problem darstellen würde. Schließlich nimmt Babil seine Äxte mit und der Rest wird liegengelassen. Vor dem Zurücklassen markiert Laradus seinen Bogen mit einem grünen Stoff und steckt ihn in den Schnee. Bos Axt liegt daneben.

Sie folgen dem Herzeicher mit respektvollem Abstand in die Höhle. Der Höhleneintritt verursacht ein mulmiges Gefühl, weshalb jeder eine Willenskraftprobe ablegen muss. Die Proben zeigen, dass Babil (>40 gegen 40) und Bo (85 gegen 40) absolut nicht überzeugt sind. Laradus (32 gegen 50) geht voraus und muss die anderen überzeugen, ihm zu folgen. Sie diskutieren die Verwendung einer Fackel, sind sich aber unsicher, ob der Herzeicher das gutheißen würde, da es sich um einen Naturgegenstand handelt. Als überzeugendes Argument wird der Geruch der Höhle angeführt, die nicht nach Tod und Verderblichkeit riecht, sondern nach "frischem Frühling". Nachdem Laradus die anderen erfolgreich überredet (17 gegen 24) hat, folgen sie ihm.

Nach etwa 3 Metern in der Höhle merken sie, dass sie keine Fackel brauchen, da die Höhle ein azurblaues Leuchten ausstrahlt. Sie entscheiden sich in der Reihenfolge Laradus, Bo, Babil die Höhle zu betreten, sodass Babils Äxte nicht sofort sichtbar sind. Sie betreten eine moosüberwucherte Ruine mit milden Temperaturen. Der Boden ist mit frischem Gras bedeckt, auf dem viele identisch aussehende azurblaue Kristalle liegen, welche das Licht ausstrahlen. Solche Kristalle finden sich auch in den ringsherum verbliebenen Wänden. Der Ort erinnert an einen ähnlichen Ort aus Episode 32. Sie hören Plätschern, das von Schnee stammt, der durch ein Loch in der eingestürzten Decke fällt und sich sofort in Regen verwandelt, sobald er eine "magische Grenze" in der warmen Luft überschreitet.

In der Ruine sehen sie nun zwei Herzeicher, die fast identisch aussehen und genauso groß und gebaut sind. Die Herzeicher sind damit beschäftigt, mit ihren Armen an die bereits mit Zeichnungen gefüllte Wand zu malen. Die Wesen nehmen die Gruppe entweder nicht wahr oder es ist ihnen gleichgültig. Basierend auf ihrem Wissen interpretieret die Gruppe die Wandmalereien so, dass die Herzeicher den Wald vor der Versäuchung der Trettweite schützen. Die Gruppe schlussfolgert, dass sie nicht als Gefahr eingestuft werden, da die Herzeicher sie sonst angegriffen hätten oder weil eine größere oder wichtigere Bedrohung existiert.

Babil nimmt einen der azurblauen Kristalle vom Boden auf und steckt ihn ein, ohne dass die Herzeicher darauf reagieren. Mittels einer erfolgreichen Naturkunde-Probe (43 gegen 85), entdeckt Laradus Schlingerblüten, die als seltene Kräuter gelten. Diese Kräuter helfen beispielsweise bei Tollwut und beschleunigen die Wundheilung. Die Herzeicher zeigen auch beim Entnehmen dieser Kräuter kein Interesse. Die Gruppe interpretiert dieses Verhalten dahingehend, dass die Wesen sie zwar als Lebewesen, aber nicht als intelligent wahrnehmen. Laradus, der 50 in Tierkunde besitzt, wagt dann den Versuch, eines der Tiere sanft am Schulterblatt zu berühren, wofür er eine Willenskraftprobe (32 gegen 50) bestehen muss.

Teil 10

Pen&Paper: Abenteuer in den Landen
Kategorie Details
Teil 10
Kurzbeschreibung Unsere Freunde entdecken ihre neue Mission
Charaktere Bo, Laradus, Babil, Herzeicher, Schneestreifer, Wurzelwüter
Ort Trettweite, Wald
Veröffentlichungsdatum 26.10.2025
Länge 25:32
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Die erste Begegnung war von unerwarteter, fast väterlicher Zuneigung geprägt, als eines der Herzeicher Laradus mit dem Finger über den Kopf strich. Die Wesen, die dieses Epizentrum des Waldes bewohnten schienen die Gruppe als „schützenswertes Leben“ anzusehen.

Nachdem die Herzeicher nicht auf die Gruppe reagierten, nahm jeder einen leuchtenden Kristall mit. Als sie im Begriff waren zu gehen, bewunderten sie erneut das Gemälde an der Höhlenwand, das die aktuelle Krise des Waldes darstellte – eine Welt, gespalten zwischen Leben und Tod. Die tote Seite zeigte drei Geister, die Schnee und Eis über den Wald fallen ließen.

Entschlossen, die Herzeicher auf diese Bedrohung aufmerksam zu machen, versuchte Laradus, das Wesen anzufassen und auf die Geister im Bild zu zeigen. Sie reagierten, indem sie nach draußen schauten.

Die Gruppe kam zu dem Schluss, dass die Geister, um der Natur zu helfen, vernichtet werden mussten. Durch Laradus erfolgreiche Probe auf Tierkunde (31 gegen 50) gewannen sie die dringend benötigte Einsicht: Es handelte sich höchstwahrscheinlich um Schneestreifer, die ihren Standort am kältesten Ort des Waldes haben mussten. Dieser Ort lag ihrer Vermutung nach entfernt vom warmen Epizentrum, dort, wo die Bäume am totesten waren.

Nachdem sie Abschied von der Höhle genommen hatten und Laradus Kräuter erntete, betraten sie wieder die extrem kalte Welt draußen. Sie kletterten auf die Kuppel der Höhle, um sich zu orientieren und festzustellen, wo der kälteste Bereich im Wald ist. Sie sahen, dass der Wald spinnennetzartig vom Epizentrum wegfror und der grau aussehende, düstere Bereich wahrscheinlich das Zentrum des Schnees war.

Die Kälte war überwältigend; die Temperaturen lagen weit unter Null, und der Atem brannte beim Einatmen. Die Bäume wurden immer toter und waren bereits mit Eis überzogen.

Nach einer beschwerlichen Reise durch die Kälte erreichten sie eine Lichtung. Dort stand der Feindesbau: ein Baum, der komplett aus Eis zu bestehen schien – das Nest der Schneestreifer. Vier Streifer schwirrten um ihn herum.

Die Gruppe beschloss, die Kälte mit der Waffe der Wärme zu bekämpfen. Sie versuchten, ein riesiges Martinsfeuer zu entzünden, um die Schneestreifer zu vertreiben und den Baum anzugreifen. Die Witterungsbedingungen waren jedoch extrem ungünstig, und trotz aller Unterstützung und Anstrengungen von Babil misslang Laradus der Versuch, Babils Fackel zu entzünden. Die Fackel erlosch, und die Gruppe musste einen neuen Plan fassen.

Sie einigten sich auf eine Ablenkungstaktik: Zwei sollten die vier Streifer ablenken, während Babil den Eisbaum mit der Axt fällen sollte, um den Wesen ihre Heimat zu nehmen.

Bevor sie angriffen, nutzte Babil seine Sinne, um die Umgebung genauer zu analysieren. Mit seinen bemerkenswerten Sinnen (Verbordenes erkennen 1 gegen 45) fiel der Blick auf die gegenüberliegende Seite der Lichtung, wo nicht das Nest der Streifer, sondern ein anderes, furchteinflößendes Objekt stand: ein gefrorenes Monster.

Durch eine anschließende erfolgreiche Probe auf Tierkunde (31 gegen 50) wurde das Wesen als ein Wurzelwüter identifiziert – ein Monstrum aus alten Legenden.

Teil 11

Pen&Paper: Abenteuer in den Landen
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Teil 11
Kurzbeschreibung Unsere Freunde entdecken ihre neue Mission
Charaktere Bo, Laradus, Babil, Schneestreifer, Wurzelwüter
Ort Trettweite, Wald
Veröffentlichungsdatum 29.10.2025
Länge 26:16
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Es war bekannt, dass Wurzelwüter prinzipiell Menschen hassen, da sie aus der Verzweiflung der Retu geboren wurden. Obwohl angenommen wurde, dass der tief im Eis eingeschlossene Wurzelwüter im Kampf gegen die den Wald zerstörenden Schneestreifer eingefroren wurde, würde er die Charaktere wahrscheinlich eher angreifen, sobald er befreit wäre.

Die Gruppe kam überein, dass der riskante Plan, den Wurzelwüter als Verbündeten gegen die Schneestreifer zu nutzen, nur ein Notfallplan sein sollte. Stattdessen entschieden sie sich, ihren eigentlichen Auftrag zu erfüllen: den Baum so schnell wie möglich zu fällen und zu fliehen, bevor der Koloss auftauen konnte.

Zur Ablenkung schoss Laradus einen Pfeil auf einen der vier Schneestreifer (20 gegen 45). Der Pfeil flog jedoch wirkungslos durch den Schneestreifer hindurch. Da die Schneestreifer wärmeempfindlich sind, wurden die Charaktere durch diesen Angriff sofort entdeckt. Sie stellten fest, dass ihre Gegner primär mit Wärme oder Feuer bekämpft werden müssten – auch wenn ihnen die Mittel zum Entzünden eines Feuers fehlten.

Bo konzentrierte sich darauf, den Baum zu fällen . Sein erster Sprintversuch (Sprinten 9 gegen ?) zum Baum gelang aber ein anschließender Fällversuch schlug fehl (Nahkampf 79 gegen 70): Er rutschte am Baum vorbei und dieser hat keinen Schaden abbekommen. Währenddessen kommen zwei weitere Schneestreifer aus dem Baum heraus.

Laradus nutzte seine Alchemie-Kenntnisse, um aus Kräutern eine Art Schwarzpulver herzustellen. Er warf dieses Pulver in die Luft und erzeugte mit einem Feuerstein einen Funken (Alchemie 8 gegen 50). Babil versucht um den Baum herumzugehen.

In der nächsten Runde traf Bo den Baum (Nahkampf 66 gegen 70) – eine Mischung aus Eis und Holz – und fügte ihm 7 Schaden zu. Babil wurde im Versuch um den Baum herum zu gehen von einem Schneestreifer mit seinem Eisatem angegriffen (3 Trefferpunkte Schaden, Ausdauer sinkt um 10).

Laradus greift den Schneestreifer mit seinem Schwarzpulver an und entzündet dieses mithilfe seines Feuersteins (Geschick 55 gegen 75). Die erzeugte Hitze ließ einen der Schneestreifer augenblicklich schmelzen und zu Boden tropfen.

Die beiden neuen Schneestreifer greifen Bo an und er verliert 20 Ausdauer. Zwei weitere Schneestreifer kommen aus dem Baum.

Laradus ist auf dem Weg zu Babil. Ein Wurf von Babils linker Axt nach einem Schneestreifer verfehlte das Ziel nur knapp (72 gegen 60).

Die Episode endete, während der intensive Kampf weiterlief.

Teil 12

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Teil 12
Kurzbeschreibung Der Kampf gegen die Schneestreifer geht weiter...
Charaktere Bo, Laradus, Babil, Schneestreifer
Ort Trettweite, Wald
Veröffentlichungsdatum 31.10.2025
Länge 38:31
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Die Folge beginnt inmitten des Kampfes gegen die Schneestreifer.

Bo entwickelt daraufhin eine kreative Strategie, um die Plage am Ursprung zu stoppen: Er plant, das Loch im Baum, aus dem die Kreaturen strömen, mit seinem Schlafsack zu verstopfen und diesen Stoff dann zu entzünden, um den gesamten Baum in Brand zu setzen. Der Schlafsack besteht aus Fell.

Bo versucht daraufhin, ans Ende der Lichtung zu laufen, um den Schlafsack auszupacken. Trotz seines Versuchs zu sprinten, misslingt der Wurf (64 auf 45) und er rutscht aus.

Babil wird direkt vom Eisatem eines Schneestreifers erfasst und erleidet Schaden, wodurch seine Ausdauer stark reduziert wird.

Parallel dazu entwickelt Laradus den Plan, ein Stück Stoff und Schwarzpulver an Babils Axt zu binden und es anzuzünden. Dies gelingt Laradus dank eines erfolgreichen Geschicklichkeitswurfes (48 auf 75), und die Axt beginnt zu brennen.

Babil versucht sofort, die brennende Axt durch einen der Schneestreifer zu ziehen und in den Baum zu schlagen. Leider scheitert dieser Angriff katastrophal mit einem Wurf von 99 gegen 65. Die Kette reißt, und Babil verliert die Axt, die jedoch brennend in der Nähe des Baumes liegen bleibt.

Bo versucht zum Baum zu rennen, um ihm mit seiner Axt Schaden zuzufügen. Er scheitert erneut beim Sprint-Wurf (65 auf 45), weicht jedoch weiterhin den Angriffen aus.

Babil wird wieder von einem Schneestreifer angegeriffen und hat nur noch 25 Ausdauer. Laradus reicht Babil Kräuter, um seine Ausdauer zu regenerieren (Medizin 26 auf 50). Babils Ausdauer verbessert sich um 4 Punkte. Er läuft zum Baum und hebt seine brennende Axt auf.

Bo unternimmt einen letzten, entscheidenden Sprintversuch zum Baum. Auch dieses Mal misslingt ihm dieser Versuch (98 auf 45) und er verliert im Laufen seine Axt, die er zücken wollte, um den Eisbaum zu fällen. Er wird von den Schneestreifern weiter verfolgt.

Am Baum wehrt Babil mit der noch brennenden, aber losen Axt die Eisatem-Angriffe der beiden dortigen Schneestreifer erfolgreich ab. Laradus geht zu Babil, um durch die brennende Axt geschützt zu werden. Babil nutzt seine zweite, starke Axt, um auf den Baum einzuschlagen. Mit einem sehr erfolgreichen Nahkampfwurf (11 auf 60) schlägt er dem Baum 5 Schaden zu.

Bo versucht mit seinem Dolch den Baum weiter zu fällen. Er nutzt sein Geschick als "Eiskunstläufer" (Sprinten 64 auf 45) und rutscht wieder aus. Die Schneestreifer verschonen ihn auch dieses Mal.

Laradus schwingt die Axt weiter und wehr die Angriffe der Schneestreifer ab. Er gibt Babil seine zweite Axt zurück. Dieser schlägt mit beiden Äxten auf den Baum ein, trifft diesen aber so schlecht, dass er keinen Schaden bekommt.

Bo unternimmt einen letzten Sprintversuch (19 auf 45) und rammt im Vorbeigleiten seinen Dolch (der für die anderen Mitglieder wie ein Kurzschwert wirkt) in die bereits von Babil geschwächte Stelle des Baumes. Der Nahkampfwurf ist erfolgreich (34 auf 75).

Der Baum wird durchtrennt und stürzt auf den Boden, woraufhin er in tausend Teile zerspringt. Mit dem zerstörten Baum werden auch alle Schneestreifer vernichtet. Die Gruppe erhält 10 Erfahrungspunkte für diesen Erfolg.

Der Erfolg wird jedoch schnell von einer neuen drohenden Gefahr überschattet, als die Gruppe schwere Schritte in der Nähe vernimmt.

Teil 13

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Kategorie Details
Teil 13
Kurzbeschreibung
Charaktere Bo, Laradus, Babil, Wurzelwüter
Ort Trettweite, Wald
Veröffentlichungsdatum 05.11.2025
Länge 32:55
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Die Handlung setzt unmittelbar nach der Zerstörung eines Baumes ein, den die Gruppe "kaputt gemacht" hat.

Kurz darauf hören die Charaktere schwere Schritte. Der Wurzelwüter ist aufgetaut und in der Nähe. Die Gruppe beschließt, die Flucht zu ergreifen und zum Rand der Lichtung hinter Bäumen zu sprinten.

Der Fluchtversuch schlägt fehl, da der Hauptteil der Charaktere ihre Sprintwürfe verhauen haben (Babil 65 gegen 28, Laradus 63 gegen 20 und Bo 14 gegen 40).

Trotz des gescheiterten Sprints sind sie in Bewegung, aber die Gruppe erinnert sich daran, dass Wurzelwüter "sehr flink" und "sehr schnell" sind. Das Stampfen des Wurzelwüters ist bereits hörbar. Es wird festgestellt, dass das Wesen exponentiell schneller wird, sobald es die Bäume erreicht. Da eine Flucht zur Retuhöhle zu weit ist und sie dem Kampf nicht ausweichen können, beschließt die Gruppe, sich auf den Kampf auf der Lichtung vorzubereiten.

Die Gruppe entwickelt in den zwei Runden, die sie zur Vorbereitung haben, eine Falle, um den Wurzelwüter zu Fall zu bringen.

  1. Vorbereitung: Babil legt eine Axt auf den Boden. Alle drei nehmen das Seil in die Hand, um daran zu ziehen, sobald der Wurzelwüter drauftritt.
  2. Die Gruppe positioniert sich. Bo platziert seine Axt im Boden so, dass der Wurzelwüter darauf fällt, wenn er über die Kette stolpert.

Die Charaktere bemerken, wie die Bäume wippen und der Wurzelwüter aus dem Wald auf die Lichtung tritt. Er sieht die Gruppe, brüllt und rennt auf sie zu.

Als der Wurzelwüter die kritische Stelle erreicht, wird gewürfelt, ob die Falle auslöst. Der Wurzelwüter tritt auf die Axt und verfängt sich mit einem Fuß.

Die Gruppe zieht daraufhin synchron an der Axt, um ihn zu Fall zu bringen. Bei einem gemeinsamen Wurf auf Stärke schaffen es Bo und Babil, den Wurf zu bestehen. Der Wurzelwüter stolpert, liegt auf dem Boden, hat Schaden erlitten und ein Fuß ist verletzt. Die Gruppe erhält ihre Axt zurück.

Die Charaktere nutzen die Gelegenheit, während das Wesen liegt, um es weiter anzugreifen:

  • Laradus: Er erfindet das Kraut Kattkraut. Es wächst an Flüssen und in der Nähe von Städten. Er nutzt eine Runde, um das Pulver auf einem Stück Umhang vorzubereiten. Ziel ist es, den Wurzelwüter zu blenden. (Dieses Kraut wird offiziell in die Spielwelt-Lore aufgenommen).
  • Babil: Er schlägt mit beiden Äxten auf den Kopf des Wurzelwüters, der direkt vor ihnen liegt. Der zweite Schlag gelingt sehr gut und verursacht 6 Schaden. Die Axt trägt immer noch Feuer, welches weiter brennt aber nach dem Schlag erlischt.
  • Bo: Er sticht mit seinem Dolch in das rechte Auge des Wesens. Der Angriff trifft und verursacht 4 Schaden.

Der Wurzelwüter, der keinen Schmerz kennt, sondern nur Hass, steht sofort auf, da er schneller ist als die Gruppe. Er greift Laradus an.

  • Er benutzt zweimal die Attacke "Schlitzer".
  • Laradus kann dem ersten Schlag ausweichen (32 gegen ?) und wird vom zweiten Schlag nicht getroffen.
  • Laradus versucht, das vorbereitete Kattkraut in das Gesicht des Wurzelwüters zu pusten. Der Spielleiter entscheidet, dass der Wurzelwüter immun gegen solche Effekte ist. Also rüstet sich Laradus mit Pfeil und Bogen aus.
  • Babil versucht erneut, ihn mit seinen Äxten zu treffen. Der Wurzelwüter versucht zu parieren, schafft dies aber nicht. Der Angriff trifft und verursacht weitere 5 Schaden.
  • Bo versucht einen weiteren Nahkampfangriff mit dem Dolch, verfehlt aber.

Der Wurzelwüter konzentriert sich als Nächstes auf Babil, da dieser zuletzt Schaden verursacht hat. Das Abenteuer endet mit dem Angriff des Wurzelwüters, der auf 100 würfelt.

Teil 14

Pen&Paper: Abenteuer in den Landen
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Teil 14
Kurzbeschreibung Die letzte Folge...
Charaktere Bo, Laradus, Babil, Wurzelwüter, Druna,
Ort Trettweite, Wald
Veröffentlichungsdatum 07.11.2025
Länge 23:42
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Die Folge beginnt mitten im Kampf mit dem Wurzelwüter. Dem Wurzelwüter unterläuft ein kritischer Fehler (eine 100 wurde gewürfelt), woraufhin er sich selbst verletzt. In seinem Hass schlägt er fehl und verletzt sich selbst, indem er sich mit seiner Klaue in die Schulter haut. Der Schaden, den er sich selbst zufügte, war so hoch, als hätte er ihn einem Spieler zugefügt.

Laradus, der eigentlich Pfeil und Bogen bereit hält, steht direkt vor dem Wurzelwüter und weiß, dass er damit schlecht treffen würde. Er möchte seine Runde nutzen, um Bo seine Axt zu reichen. Die Axt wiegt ungefähr 17 kg (etwas zwischen 15 und 20 kg), was noch als handhabbar gilt, ohne dass auf Stärke gewürfelt werden muss. Zum Vergleich: Die Axt von Avontras im Training wog etwa 12 kg.

Babil beschließt, den verwundeten Wurzelwüter mit beiden Äxten anzugreifen. Beide Versuche sind erfolgreich, was insgesamt 3 und 2 Schadenspunkte verursacht. Der Wurzelwüter weicht nicht aus, da er durch die Selbstverletzung noch außer Balance war.

Bo holt zu einem Schlag mit voller Wucht aus. Obwohl der Wurzelwüter versucht zu parieren (er benötigt eine 63, würfelt aber 66), misslingt ihm dies. Der Schlag sitzt und verursacht 4 Schaden. Bo beschreibt, wie er die Axt mit einem leichten Sprung und leichtem Anlauf durch das Wesen zieht. Die Waffe durchschlägt den Wurzelwüter von der Schulter bis zur Taille.

Der Wurzelwüter ist besiegt, nachdem ihm insgesamt 30 Trefferpunkte (TP) abgezogen wurden. Die Gruppe hat bei diesem Kampf keinen Schaden erlitten.

Anschließend diskutieren die Abenteurer, welche Teile des Wurzelwüters sie als Beute mitnehmen sollen, da das Wesen große Klauen und Zähne besitzt (die Klauen sind größer als die Zähne). Ideen zur Verwertung reichen von der Herstellung neuer Waffen (z. B. eine Klaue als Dolch oder als Stichspitze für die Axt) bis hin zur Verwendung des Knochens für Medizin oder Pfeilspitzen. Sie entscheiden sich dafür, beide Klauen und Zähne mitzunehmen.

Der Wurzelwüter bringt der Gruppe 20 Erfahrungspunkte (XP).

Nach dem Kampf kehrt die Gruppe aus dem Wald zurück. Das Wetter hat sich gebessert; der Himmel ist nicht mehr grau, und der Schneesturm ist vorüber. Sie humpeln zum Hof von Druna.

Sie bringen etwas Feuerholz vom gefällten Baum mit. Gronas Tochter bringt Babil Met, den sie für die Rückkehr der Gruppe aufgesetzt hatte. Sie erklären Druna, dass die Runen im Wald Schutzrunen waren und sie die Wesen bekämpft haben, die den Wald schützen wollten. Druna ist froh über den Erfolg. Allerdings äußert er große Abneigung gegenüber Magie und ist froh, dass die "Retu" damals ausgelöscht wurden. Er erwähnt auch, dass Schneestreifer oft auftauchen, wenn zu viel Holz abgeholzt wird. Die Abenteurer zeigen ihm als Beweis einen Zahn des Wurzelwüters. Druna ist zufrieden, dass der Wurzelwüter getötet wurde.

Während sie über die knappen Vorräte sprechen, trifft überraschend die Handelskarawane ein – die gleiche, die aus einer früheren Episode bekannt ist und die Handelspfade bereist, um Vorräte zu liefern.

Babil sucht sofort nach seiner Schwester Babilla. Er spricht den Mann mit der Hellebarde an. Dieser bestätigt, Billa gekannt zu haben, sie aber seit Monaten nicht mehr gesehen zu haben. Sie sei in Brabas von der Karawane abgereist und habe erwähnt, nach Holzwallen gehen zu wollen.

Angesichts der neuen Reise nach Holzwallen fragt Laradus, ob die Gruppe zusammenbleibt. Sie diskutieren die Namensgebung ihrer Gilde. Nach verschiedenen Vorschlägen einigen sie sich auf den Namen "Wüterbezwinger", mit dem sie sich nach außen präsentieren wollen. Sie beschließen, die Karawane sofort über ihre Taten und ihre neue Gilde zu informieren, damit die Nachricht verbreitet wird.

Die Folge endet mit dem Hinweis auf die Bedeutung von Holzwallen für zukünftige Episoden.

Folgen des ersten Abenteuers

Im Laufe des Abenetuers sind zwei Ereignisse passiert, die dem Spielleiter so gut gefallen haben, dass er sie in die Geschichte von Odem der Götter aufnehmen wird.

  1. Kattkraut : Es wächst an Flüssen und in der Nähe von Städten und hat ähnliche Eigenschaften wie Juckpulver.[1]
  2. Klauenschwerter: In den Landen gibt es insgeamt 10 Klauenschwerter, die aus den Klauen der Wurzelwüter geschaffen wurden. Bo und Babil besitzen bereits jeweils eines dieser besonderen Schwerter. Die restlichen Schwerter befinden sich irgendwo in den Landen und lassen sich vermutlich teuer verkaufen.[2]

Verweise